Beiträge von chaos

    Ha, und nun ist meine Antwort von eben hinfällig.

    Ich denke du meinst das Lied bei 'Am Ende der Welt':

    'Drink up me hearties' von 'Hans Zimmer'

    Das ist zumindest das Lied, welches in einem der unzähligen Trailer ab der 30 sec gespielt wird und welches ich selbst gesucht hatte.
    Es macht am Anfang nicht den Anschein, dass es das wäre, aber ab der 1. ruhigen Minute kann man es eindeutig erkennen :)

    Ich hoffe ich habe etwas helfen können.

    Hallo ihr Lieben,

    eigentlich suche nicht ich einen Film, sondern meine Mutter. Den hat sie mal vor Jahren im Fernsehen gesehen und spricht heute noch davon.

    Eine Familie feiert Weihnachten mit/bei(?) der Oma. Der Weihnachtstag war auch wunderschön und alle gehen zufrieden ins Bett. Am nächsten Morgen begrüßt die Oma alle Familienmitglieder mit einem 'Fröhliche Weihnachten'. Alle schauen sich verwirrt an, spielen aber zum Schein mit. Also wird noch einmal Weihnachten gefeiert.
    Am nächsten Tag das selbe Spiel. Das geht Tag für Tag so. Zwischenzeitlich sind die Familienmitglieder richtig genervt, packen abends immer wieder die Geschenke erneut ein, um sie am nächsten Tag wieder auszupacken. Am Ende sitzt die Oma am Tisch und feiert zum x-ten Tag hintereinander Weihnachten, aber nicht mehr mit der Familie, sondern mit Papp-Attrappen, die die Familienmitglieder gebastelt haben.

    Meine Mutter meinte, dass der Film wohl "Frohe Weinachten Misses Beasley" oder "Merry Christmas Misses Beasley" heißen könnte.

    Kennt jemand diesen Film???? Würde meiner Mutter gern eine Freude machen, finde aber nichts, rein gar nichts im Internet.

    Lang hat es gedauert, aber nun habe ich mir diesen Film auch endlich angesehen.
    Als ich zufällig mitbekommen hatte, dass so ein Film am Kino anläuft (zufällig deswegen, weil ich nie, wirklich nie, auf dem Laufendem bin, was im Kino gerade läuft), war ich sehr interessiert.
    Vielleicht habe ich meine Erwartungen aber einfach zu hoch gesteckt? Ich weiß es nicht.

    Dieser Film zeichnet sich durch seine maßlos übertriebenen Handlungen aus.
    Die Geschichte ist gut, daraus hätte man wohl eine Menge machen können. Aber das Ergebnis (war zumindest für meinen Geschmack ) nicht sehr überragend.
    Allein der Gedanke, dass ein 14-jähriges Mädchen das alles bewältigen könnte. Es tut mir leid, aber das ist mehr als unglaubwürdig.

    Zu gute muss man auf jeden Fall halten, dass man mit Schauspielern nicht überrannt wird. Ein kompletter Film mit nur zwei Darstellern, das ist selten. Man hat so die Möglichkeit sich mit den dargestellten Persönlichkeiten auseinanderzusetzen.
    Manch einem ist das vielleicht nicht so genehm, aber ich persönlich finde so etwas immer wieder sehr interessant.

    Überraschend war dann doch der Schluss, dass man als Zuschauer nicht mit der Frage alleingelassen worden ist, ob die angeschuldigte Tat begangen worden ist, oder nicht.

    „Netter“ Film (wenn man das bei so einem Thema so überhaupt sagen darf) – aber kein Umhauer.

    Inhalt des Films
    Die Lehrerin Claudia (Imogen Kogge) lebt in Scheidung von ihrem Mann, dem Architekten Hubertus (Oliver Stritzel). Sie ist glücklich, daß sie in dem Zahntechniker Josch (Hansa Czypionka) einen zuverlässigeren Partner gefunden hat. Mit ihm und ihrer 12-jährigen Tochter Benice (Stefanie Charlotta) lebt sie zusammen. Als Claudia einen Hinweis auf einen sexuellen Mißbrauch ihrer Tochter findet, verdächtigt sie sofort ihren Ex-Mann Hubertus, der mit ihrer jüngeren Schwester Petronella (Nina Franoszek) liiert ist. Dieser ist jedoch unschuldig und sucht seinerseits nach dem wirklichen Täter. Keiner ahnt, was die kleine Benice währenddessen durchmacht. Die Familie droht an Mißverständnissen, falschen Beschuldigungen und an der Angst vor der Wahrheit zu zerbrechen.

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    Filme, die sich rund um dieses (Tabu-)Thema drehen, fehlt oft jeglicher Bezug auf die Realität. Völlig überzogen oder (noch viel schlimmer) oft verharmlosend (wenn man sich z.B. den Film "The Woodsman" in Erinnerung ruft)

    Aber dies ist in Schande nicht der Fall.
    Zumindest ich war nach dem Film sprachlos, verstört und nachdenklich. Die Geschichte geht unter die Haut und lässt so schnell nicht wieder von einem los.
    Erzählt wird das ganze nicht (wie so oft) NUR aus der Sicht des Täters bzw. aus der Sicht des Opfers.
    Viel mehr wird die immer größer werdende Verzweiflung des näheren Umfeldes von Benice gezeigt...aber auch die schier aussichtslose Situation von Benice selbst.

    Spoiler anzeigen

    Besonders der Druck, der auf Benice zwischenzeitlich ausgeübt wird ist unbegreiflich.
    Der Freund der Mutter bringt Benice mit der Drohung "Wenn du was erzählst bringt sich deine Mutter um" zum Schweigen.
    Dann wird er von der Polizei abgeführt. Ihre Mutter steht mit ihr auf dem Balkon und sagt dass Benice nun alles in der Hand hätte. Würde ihr Lebenspartner verurteilt werden, dann würde sie das nicht aushalten und sich umbringen.
    Während alle anderen erwarten, dass sie vor Gericht die Wahrheit erzählen soll.

    Welcher junger Mensch würde daran NICHT zerbrechen?

    Gut, wenn man ein wenig aufpasst, dann kommt man schnell dahinter wer der Täter ist. Aber jeder, der dann den Film ausschalten möchte, der sollte gewarnt sein: Er verpasst ein Ende, welches nicht vorhersehbar ist...und den ganzen Film irgendwie noch einen bitteren Nachgeschmack verleiht.

    Bei diesem Film scheinen sich wirklich die Geister zu scheiden. Die Einen finden ihn gut gelungen, während die Anderen meinen dass er billig wirkt.
    Ich persönlich finde diesen Film schon wegen der ernsthaften Rolle von Christian Slater sehr schmackhaft ;)

    Nun habe ich versucht im Internet zu erforschen woher dieses klassische Lied kommt, welches den ganzen Film begleitet.
    Im Abspann wurde es nicht genannt (außer ich habe das mehrfach überlesen) und im Internet finde ich auch nichts darüber.
    Das ist so eine Melodie, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen will und einen fast verrückt macht, da man nicht weiß, von wem das ist :roll:


    Vielleicht weiß ja einer von euch etwas Näheres über die Musik?


    Euer fragend-schauendes chaos

    Ich hoffe ihr könnt mir behilflich sein.

    Also, wie die Überschrift es schon sagt, handelt es sich um zwei Jugendliche (?), die sich eigentlich umbringen möchten. Durch einen "dummen" Zufall lernen die sich kennen und wandern (nach Alaska?) aus. Dort beginnt dann so eine Art Liebesbeziehung zwischen denen.

    Ich selber habe vor langer langer Zeit lediglich einmal die Beschreibung des Filmes gelesen und hoffe dementsprechend, dass meine Erinnerung mich nicht zu sehr trügt.

    Sagt einem von euch das etwas?

    Mit fragendem Gruß
    Chaos

    Zitat

    Wenn ein Geist wütend war, oder ärgerlich, dann wurde es kalt. Als die wütenden Geister bei Cole zu Hause sind, fällt das Thermometer, dann sehen wir den kalten Atem. Aber nur wenn der Geist wütend ist. Ich wurde gefragt, Warum man das nicht bei Bruce sieht. Weil er nicht wütend ist.


    So heißt es wortwörtlich im Kommentar.

    Mache ich irgendeinen Denkfehler?

    Ich hatte mich sehr auf den Film gefreut. Es hieße man müsse mitdenken, um alles zu verstehen. Solche Filme liebe ich sowieso. Aber je mehr ein Film gelobt wird, umso höher steigen die Erwartungen und umso größer ist dann die Enttäuschung.
    Allein die Spannung: "Schau dir diesen Film bloß nicht alleine an", "Boa, was für ein kranker Film, da kommt man gar nicht zum durchatmen" und so weiter und sofort. Solche Aussagen hatten mir den Mund wässrig gemacht und was wurde geboten? Die einzige Stelle, die mir richtig Herzklopfen bereitet hatte, war die Situation, wo mit dem Blitzlicht der Kamera die Wohnung erhellt worden ist.

    Dann das Ende.
    Wie kann sich ein kranker Mensch sich das Recht nehmen und Menschen umzubringen, nur weil diese vielleicht nicht dankbar sind und er selbst nicht mehr lange zu leben hat?

    Wie gesagt: Für mich sehr enttäuschend.

    Ich bin wohl einer mit der Einzigen, die von diesem Film sowas von enttäuscht ist. Ganz ehrlich hatte ich mir mehr darunter vorgestellt.
    Ich war nur froh, dass ich ihn mir nicht im Kino angesehen hatte. Das wäre (in meinem Fall) nur rausgeschmissenes Geld gewesen.

    Entschuldigt bitte, dass ich dieses alte Thema noch einmal aufleben lasse.
    Aber es gibt da eine Sache, die ich in dem Film einfach nicht verstehe.

    Im Audio-Kommentar wird darauf hingewiesen, dass die Luft nur bei den bösen Geistern so kalt wird, dass man den Atem des Jungen als Wolke sieht.
    Was wohl auch stimmen mag, da dieses Phänomen nicht auftritt, wenn "Willis" in der Nähe des Jungen ist.
    Aber dann frage ich mich, warum die Ehefrau ganz zum Schluss des Filmes eine Wolke ausatmet? ("Wolke ausatmet" mein Gott das hört sich doof an, weiß es aber nicht besser zu umschreiben :D )
    Im Restaurant tat sie es nicht, als er sicht zu ihr an den Tisch setzte. Als er sich aber im Wohnzimmer aufhält um sich zu verabschieden tut sie es.

    WARUM?